ISP – Integrale Somatische Psychotherapie

ISP - Integrale Somatische Psychotherapie

„Durch die vollständige Verkörperung von Emotionen können Klienten ihre Selbstregulation verbessern und eine breitere Palette emotionaler Erfahrungen genießen.“

~ Raja Selvam

Die Integrale Somatische Psychotherapie (ISP) verbindet westliche Psychologie, Neurowissenschaften und östliche Weisheitstraditionen. Als körperorientierter Ansatz richtet sie den Fokus darauf, emotionale Erfahrungen nicht nur kognitiv zu erfassen, sondern auch körperlich zu verarbeiten. Viele unserer tiefsten Prägungen sind im Nervensystem gespeichert – oft jenseits bewusster Erinnerung.

ISP unterstützt dabei, emotionale Zustände achtsam im Körper wahrzunehmen, zu halten und schrittweise zu integrieren. Dieser behutsame Prozess im eigenen Tempo kann zu mehr Stabilität, Lebendigkeit und Selbstwirksamkeit führen. Besonders wenn Worte fehlen oder Gefühle sich körperlich festsetzen, bietet ISP einen Weg zu tieferer Selbstbegegnung. Über die Verbindung von Körper, Gefühl und Beziehung entsteht ein Raum, in dem sich alte Muster lösen und emotionale Freiheit wachsen kann.

Themen, bei denen Integrale Somatische Psychotherapie hilfreich sein kann:

  • chronischer Stress, Anspannung oder Erschöpfung
  • emotionale Überwältigung oder Schwierigkeiten in der Emotionsregulation
  • komplexe oder wiederholte Traumaerfahrungen
  • Gefühle von Leere, Abgeschnittensein oder Taubheit
  • Probleme mit Nähe, Abgrenzung oder Sicherheit im Körper
  • Wunsch nach tieferer Selbstwahrnehmung und Verkörperung (Embodiment)